Donnerstag, 23. August 2012

Bierdeckelnotizen.

Vorderseite:

Da sitzen und warten... Ein schreckliches Gefühl von gezwungendermaßender Ausgeliefertheit. In der kühlen Luft kann ich die Schwüle vom Nachmittag spüren, die Erinnerung von heute, den Mittag dabei komplett vergessend. Mit der Seele aus den Augen fließen, denke ich. Mit einer Schrotflinte direkt in die Fresse schießen. Der Goa-Schuppen gestern war zu krass, hat mich weggebeamt. Ich schmecke gerne Gefühle, gerne Erinnerungen, auf meiner Haut und rieche Angst, Verzweiflung, Aggressivität mit meinen Ohren. Ich ficke gerne-


Rückseite:

Stell Dir vor einen Text auf die Haut zu tätowieren. Nicht nur sonen Zweizeiler, wie bei Jacky aus dem Osten. Ich will jeder sein, jeder soll ich sein. Dann denke ich nicht mehr so klar, aber bin mir einig. Ich beiße gerne, schreie gerne, hab die Kleine gerne. Es ist so bedenklich, wie wir jetzt leben, es fühlt sich aber so gut an. Gefühle zu fühlen ist wichtig, auch von anderen Menschen, die es verdeint haben. Nicht wie diese Roboteraffen-




Kommentare:

  1. Wir soltlen mal Bier trinken gehen!

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  2. Du schreibst Texte, so wie es nur wenige können.
    Sie sind geladen mit Emotionen, viel zu vollgepumpt mit Gedanken. Erschlagen einen beim Lesen. Und genau deshalb gefallen sie mir.
    Weil sie sind wie das Leben.

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  3. manno man,
    gute texte schreiben
    liegt dir ja im blut.

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  4. Ich danke dir für deine Worte. In deinem Kommentar und hier auf deinem Blog. Er ist wunderbar und du bemerkenswert talentiert
    Liebste Grüße
    mary

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