Sonntag, 26. August 2012

Sonntagswirrwarr.

Guten Morgen Nils, denke ich, während das starke prasseln des Regens mich sanft weckt. Solche Tage sind mir die liebsten. Grauer Himmel, trübe Gedanken und ein Hauch von Unlust. Dieser Hauch weht immer durchs Fenster, wenn ich rauche. Rauchen ist morgens eigentlich ekelhaft, aber irgendwie fuckt es nicht noch mehr ab, als die voraussichtliche Planung des Tages, die immer in meinem Kopf rumschwirrt- oder auch wirrt? Hier unterm Dach bin ich alleine, oder auch nicht, aber ich fühle mich alleine, wenn ich nach draußen schaue. Diese Menschen, dieses Volk der versklavten Seelen, ihre Gedanken vorgegeben weiterdenkend durch die schmalen Straßen huschend, sterbend. Ich schaue von hier oben herunter, ziemlich arrogant, denke ich, denn ich mache es doch nicht besser. Bestenfalls schlechter- verzweifelter Wirrwarr meines Kopfes entspringend, so bunt wie Toilettenpapier. Ich wickel es um meinem Hals, über meine Lippen, Augen und Ohren. Jetzt bin ich schlimmstenfalls besser- hoffnungslose Erinnerungen prägen mein Bewusstsein. Was auch sonst? Was bleibt mir auch sonst, außer Erinnerungen, Erfahrungen, durchzogen von Erscheinung und Täuschung. Ich sacke zusammen, knie auf dem Boden. Gebt mir doch bitte Antworten. Sichere Worte. - Es ist Sonntag, vielleicht auch Montag. Nein, ich bin mir sicher, es ist Montag.









Alkohol ist ´ne komische Sache:
Wenn man traurig ist trinkt man, um zu vergessen. Wenn man glücklich ist, um zu feiern. Und wenn nichts passiert trinkt man, DAMIT etwas passiert!
- Charles Bukowski

Kommentare:

  1. ich danke dir für deine worte,
    für dein kompliment,
    und das du mich verfolgst.

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  2. du bist auch ein interessanter mensch,
    ich lese gerne deine worte.

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